Luft-Druck-Phänomen in den Tropen

Lösung eines noch nicht voll geklärten Phänomens in den Tropen.

Es handelt sich um eine halbtägig, regelmäßig auftretende Luftdruckwelle 10 Uhr morgens und 22 Uhr abends (Fischer Lexikon Geophysik).

Abb.: Erde, Draufsicht Südpol (Drehachse). Flutberg (Haube) und Höhe der Luftsäule (Atmosphäre) stark übertrieben. Erde samt Atmosphäre nach rechts drehend.

Die Sonne dominiert die Luft-Gezeiten der Erde (Ebbe und Flut). Analog zum Wasser bilden sich über die „normale“ Athmosphäre hinaus zwei Hauben (Flutberge). Verursacher ist die Sonne. Eine Haube ist stets der Sonne zugewandt (Sonnenseite), die andere abgewandt (Nachtseite). Die Hauben „sitzen“ wie Bremsbacken auf der „normalen“ Athmosphäre. Weil unsere Lufthülle die Erddrehung (synchron) mitmacht, ergibt sich mit den „ortsfesten“ Hauben eine Konfliktsituation. Folgen: 1. Die Reibung mit den ortsfesten Hauben schleppt diese ca. 15° in Erddrehung mit (Versatz), bis sich ein Gleichgewichtszustand einstellt. 2. Die Reibung mit den Hauben bewirkt eine geringe Verzögerung (Verlangsamung) der normalen Athm. im Basisbereich der Haube und damit einen geringen An-Stau. 3. Dieser Stau baut sich nach oben auf und „hebt“ die Haube entsprechend an. Der so aufgebaute Stau dürfte wenige Kilometer betragen, was einer Luftsäule von ca. 30 Meter Höhe auf Meereshöhe entspricht (ca.3 mbar).

Es gilt: Die der Haube zuströmende Menge Luft entspricht der auf der anderen Seite abströmenden Menge. Vergleich mit einem Fluß, welcher einen See durchströmt.

Hinweis: Die Erde dreht sich in Äquatornähe mit gut 400 m je Sekunde! In der Literatur wird die Höhe der Athmosphäre mit 80 bzw. 100 km angegeben.

Es ist Fakt, daß beim WASSER der MOND für Ebbe und Flut dominiert.

Es ist Fakt, daß beim LUFT-Meer die SONNE der (Haupt-)Taktgeber ist.

Diese Fakten waren Basis für meine Lösungsansätz (Fischer Lexikon Geophysik).

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